Die Firma selfnessforum® e.K. mit Sitz im oberbayerischen Seefeld hat sich zum Jahresbeginn neu organisiert, um die eingetragene und geschützte Wortmarke „Selfness“ zu vertreiben und zu vermarkten. Geschäftsführerin und Gründerin Rosemarie Kleimann konnte Josef Hofrichter und Franz M. Braunschläger als neue Partner gewinnen.
Josef Hofrichter, Diplom-Marketingwirt und Inhaber einer renommierten Eventagentur am Starnberger See (http://www.event-agentour.de) übernimmt das Marketing, Franz M. Braunschläger, Autor, Editorial Director der Agentur Monoflosse Design (http://www.monoflosse.com), ist für den Launch des Print-Magazins „Selfness“ verantwortlich.
Der Begriff Selfness wurde 2004 von dem Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx geprägt. Dieser ging schon damals davon aus, dass der Begriff Wellness zum „Billig-Etikett“ mutieren wird, da bereits alltägliche, profane Gegenstände wie Socken und Betten als Wellness-Produkte angeboten wurden. Horx hat daher einen neuen Trend ausgerufen: Selfness.
2006 erschien zu diesem Thema ein Buch von Helmut Fuchs und Andreas Huber. Die beiden Autoren fordern darin die Leser auf, das eigene Leben selbst in die Hand zu nehmen und aktiv zu werden. Selfness heißt für sie, das jeweils individuell Positive zu fördern und sich als „Lebensunternehmer“ seinem Leben eigenverantwortlich zu stellen.
Die Firma selfnessforum® e.K. versteht sich als Impulsgeber und leistet Hilfestellung beim Einstieg in den Prozess Leben, bei der Pflege sozialer Kontakte und beim Überwinden von Barrieren.
Das neue Internet-Portal http://www.selfnessforum.de geht Ende April 2012 online und bietet die Möglichkeit, Veranstaltungen, Seminare und Dienstleistungen zum Thema Selfness vorzustellen.
SELFNESS – Nehmen Sie Ihr Leben in die Hand
Unter diesem Titel erschien 2006 ein Buch von Helmut Fuchs und Andreas Huber. Die beiden Autoren fordern darin die Leser auf, das eigene Leben selbst in die Hand zu nehmen und aktiv zu werden. “Selfness” heißt für sie, das jeweils individuell Positive zu fördern. Das Buch liefert ein Konzept für Menschen, die ihren Beruf und ihr Privatleben neu gestalten wollen.
Dabei kann es auch helfen sich neu auf moralische Tugenden zu besinnen, denn diese unterstützen die eigenen Stärken: Mitgefühl, Solidarität, Humor, Hoffnung, Empathie und Altruismus sowie Beharrlichkeit und kommunikative Fertigkeiten, Kreativität und Intelligenz. Durch Arbeit am Selbst können zwischenmenschliche Konflikte und Probleme zur Zufriedenheit der Konfliktparteien gelöst werden. Denn wer mit sich selbst im Reinen ist, kommt auch eher mit anderen klar.
In Zeiten schnellen Wandels und scheinbar unsicherer Verhältnisse wandeln sich unsere Biografien: Fachqualifikationen verlieren an Bedeutung, Arbeitsplätze sind nicht mehr sicher, Umorientierung und Neuausrichtung bestimmen häufig unser Leben und fordern von jedem Einzelnen, sich mit den eigenen Fähigkeiten, Bedürfnissen und Gewohnheiten auseinanderzusetzen. Umorientierung und Veränderung sind die Grundlagen für das Leben im 21. Jahrhundert.
Im Mittelpunkt des Buches steht darum das “ganzheitliche Lebensunternehmertum” für eine neue Balance im Leben. Es geht darum, Komplexitätskompetenz zu erwerben, selbst Orientierung zu finden und praktizierbare Lebensentwürfe zu planen und umzusetzen. Um die nötige Einstellung und Konzentration dafür zu finden, empfehlen die Autoren nicht nur Theorie, sondern liefern eine Reihe an Fragebögen, Tests, Auswertungen und praktische Übungen zum Erlernen der Schlüssel- und Lebenskompetenzen des selfness-Konzepts.
Die Autoren
Andreas Huber, geboren 1956, ist Diplom-Psychologe. Er war zehn Jahre fester
Redakteur bei der Zeitschrift “Psychologie Heute”. Heute arbeitet er als freier Wissenschaftspublizist und als Trainer in der Jugend- und Erwachsenenbildung, außerdem ist er Buchautor.
Helmut Fuchs ist Psychotherapeut und Diplompädagoge und zählt zu den bedeutendsten Management-Trainern in Deutschland. Von 1985 bis 1998 war er Inhaber und Cheftrainer der Trainer Akademie München (TAM), er ist Gründungspräsident der European Academy for Training and Development (EATD). Für seine Seminare bekam er Auszeichnungen wie z. B. das Certificate of Excellence 2000 und den Deutschen Trainingspreis in Gold 1998.
Buchtipps
Andreas Huber: Glücksgeheimnis Flow (2001)
Andreas Huber: Weichenstellung, Komplexität und metaphorisches Denken im
21. Jahrhundert (2001).
Helmut Fuchs: Die Kunst (k)eine Führungskraft zu sein (1999)
Helmut Fuchs: Work Life Balance – Leistung und Liebe leben (2004)
A. Huber/H. Fuchs: Metaphoring – Komplexität erfolgreich managen (2002)
A. Huber/H. Fuchs: Gefühlsterroristen. Erkennen, durchschauen und entwaffnen (2005)
A. Huber/H. Fuchs:
Selfness – Nehmen Sie Ihr Leben in die Hand (2006)
Geh in Deiner Arbeit auf, nicht unter
Kinder, Familie, Partner und Beruf, Hobbys, Freundeskreis und vielleicht auch
noch ein eigenes Unternehmen unter einen Hut zu bringen, treibt aktuell wieder mehr Menschen in Krisen und Depressionen. Aber auch ohne die gerade in 2011 öffentlich diskutierten prominenten Fälle von Depressionen führt der immer schwierigere Spagat zwischen den Anforderungen in Arbeit und Privatleben zu stressbedingten Erkrankungen.
Darunter leiden längst nicht mehr nur Führungskräfte und Unternehmer, hoch dotierte Sportler oder Künstler im Rampenlicht. Auch Mitarbeiter in Unternehmen haben zu kämpfen mit immer komplexer werdende Arbeitsaufträgen, hohem Leistungsdruck und permanentem Zeitmangel.
Wer an diesen Stressphänomenen etwas ändern will, muss sich aktiv mit seinen Arbeits-und Lebenszielen auseinandersetzen, muss Prioritäten setzen, die Organisation von Arbeit und Privatleben optimieren, die zur Verfügung stehende Zeit managen lernen und wissen, welche Instrumente für die langfristige Erhaltung und Steigerung der eigenen Leistungsfähigkeit zur Verfügung stehen.
In zwei Workshops der business- & selfnessacademy wird genau diese jeweilige
persönliche Arbeits- und Tagesstruktur analysiert. Die Teilnehmer lernen hilfreiche Techniken und Methoden für die Koordination von Arbeitsaufträgen kennen und erfahren, wie sie durch ein professionelles Zeitmanagement unnötige Belastungen vermeiden. Dazu zählt auch den eigenen Arbeitsplatz optimal zu organisieren und eine für sich geeignete und effektive Arbeitsweise zu finden.
Doch Leistungsdruck und Anspannung – im Beruf oder in der Familie – lassen sich auch durch für einen selbst optimierten Arbeitsablauf nicht immer vermeiden. Schließlich nehmen auch andere – Vorgesetzte, Partner, die Kinder, die lieben Verwandten – Einfluss auf unseren Alltag. Da ist es wichtig mit Trainings, Tipps und Übungen für Ausgleich und Entspannung zu sorgen.
Wichtig ist auch, die Balance zwischen Privat- und Berufsleben immer wieder herzustellen und dauerhaft zu sichern. Dabei geht es nicht nur darum, dass genügend Zeit für Partner und Partnerin oder die Kinder bleibt. Es muss auch Zeit für einen selbst bleiben, für eigene Hobbys, die eigene Kreativität oder auch nur fürs Faulenzen. Die richtige Balance herzustellen geht oftmals nicht ohne Zutun des anderen. Es geht aber auf gar keinen Fall ohne das eigene Tun. Alle wichtigen Schritte und Rezepte zum eigenen Handeln werden in den beiden Workshops vermittelt.
Weitere Informationen zu den angebotenen Workshops und Seminare:
http://www.busac.de
Senioren in der Entwicklungshilfe
“Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an …” Was Udo Jürgens bereits 1977 besang, wird für manche Pensionäre und Rentner Wirklichkeit. Denn mit Überschreiten der Altersgrenze lehnen sie sich nicht in ihren Sessel zurück, sondern stellen ihre in jahrzehntelanger Arbeit gesammelte Berufs- und Lebenserfahrung sozialen Organisationen zur Verfügung: als Entwicklungshelfer in Lateinamerika, in Afrika, Nepal und vielen anderen Regionen in der ganzen Welt.
Senior Experten in der Entwicklungshilfe sind keine Seltenheit mehr. Es gibt sogar Entwicklungsdienste, die bevorzugt oder wie der deutsche Senior Experten Service (SES) ausschließlich Menschen einsetzen, die nicht mehr im aktiven Berufsleben stehen. Sie werden unentgeltlich ins In- und Ausland vermittelt, um vor allem in den armen Ländern Afrikas und Lateinamerikas Menschen Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten. Ein wichtiger Schritt, Lebenserfahrung zu sichern und nutzen.
Denn die Männer und Frauen, die sich nach ihrem aktiven Berufsleben für die Einsätze zur Verfügung stellen, bringen einen reichen Erfahrungsschatz mit. Dabei stehen nicht nur beruflich-fachliche Kenntnisse im Vordergrund, sondern auch die menschliche und soziale Kompetenz im Umgang mit Mitarbeitern, Kollegen und Geschäftspartnern.
Wichtig ist dabei, dass Senior Experten ihre Einsätze nicht nur fachlich sorgfältig, sondern auch wirtschaftlich unabhängig wahrnehmen, also nicht von irgendeiner Stelle, einem Entwicklungsdienst oder einem Ministerium oder von einer ausländischen Regierung bezahlt werden. Senior Experten stehen nicht mehr im aktiven Berufsleben, sie sind durch die Rente oder Pension finanziell abgesichert und erhalten für ihre Einsätze bestenfalls ein kleines Taschengeld.
Natürlich gibt es noch weitere Voraussetzungen. So müssen Senior Experten gesundheitlich fit genug sein. Denn einige der Einsätze finden in ländlichen Gebieten Afrikas oder in tropischen Höhenlagen statt, dabei sind die klimatischen Belastungen nicht zu unterschätzen. Außerdem sind Sprachkenntnisse unentbehrlich, denn bis auf wenige Ausnahmen reisen die Senior Entwicklungshelfer in Gebiete, in denen keine Verständigung auf Deutsch möglich ist. Zumindest Englischkenntnisse sollten vorhanden sein, manchmal ist auch Spanisch gefragt. Wobei es aber auch viele Rentnerinnen und Rentner gibt, die gerade im Erlernen einer neuen Sprache eine weitere Herausforderung für ihren Ruhestand sehen. Senioren statt jüngere Menschen als Entwicklungshelfer einzusetzen, hat oftmals auch einen sehr praktischen Grund: einige der Berufsbilder, für die oft technische Unterstützung gefragt ist und die in ärmeren Ländern und Regionen noch gefragt sind, existieren in Deutschland nicht mehr. Das gilt vor allem für Handwerk und Ingenieurberufe wie zum Beispiel Lederverarbeitung, Kürschnerei und Schuhproduktion, die Arbeit mit Nähmaschinen, Sägewerker sowie Kunststoff- und Gießereiexperten und viele mehr. Berufe, für die in Deutschland schon kaum Nachwuchskräfte gefunden werden. Wie wertvoll ist dann das Know-how der Menschen, die solche Berufe noch kennen.
Von altem Eisen also keine Spur. Wichtig ist es vielmehr, auf solche Erfahrungen und das handwerkliche Wissen zu bauen und sie sich auch für kommende Generationen zu Nutze zu machen.
Hinter uns liegt mit 2011 ein von Wirtschafts- und Finanzkrise geprägtes Jahr.
Ob das kommende Jahr den ersehnten Aufschwung bringt, darüber sind sich die Experten nicht einig. Die einen sagen, das Schlimmste hätten wir hinter uns,
andere prognostizieren, dass die wirklich stürmischen Zeiten noch vor uns liegen.
Wie immer es auch kommen wird, die vergangenen zwölf Monate haben einmal mehr gezeigt, dass wirtschaftliche Krisen Geschäftsführer und Firmeninhaber in vielen deutschen Unternehmen oft zu panikartigen und voreiligen Sparmaßnahmen verleiten: mit beiden Füßen voll auf die Bremse. Das wiederum wirkt sich auf die Unternehmenszukunft stärker negativ aus als die eigentliche Krise. Denn wenn der Aufschwung dann tatsächlich kommt, haben sich diese Firmen und Betriebe längst ausgebremst.
Haben Sie mal versucht nach einer Vollbremsung einen steilen Berg hochzufahren? Da müssen Sie erst einmal zurück in den ersten Gang schalten.
Zurück ganz an den Anfang. Nicht wenige würgen dabei den Motor vollends ab.
Dabei ist es doch ganz einfach: in der Not muss man investieren! Und in guten Zeiten Rücklagen bilden, von denen man in der Not zehren kann. Das haben die Verantwortlichen der öffentlichen Haushalte in vielen Jahrzehnten offenbar nicht begriffen, aber auch viele Unternehmer und Privatleute tun sich schwer mit dieser Regel.
Die Akademie für Unternehmensführung in Nürnberg hat festgestellt: Die Kostenreduzierung in den Betrieben geschieht im Krisenfall häufig planlos und willkürlich. Wer nur spart, ohne gleichzeitig Strategien und Strukturen seiner Firma zu überdenken, für den ist die nächste Krise vorprogrammiert. Stattdessen handelten viele Unternehmer in Krisensituationen nicht mehr rational, weil sie sich Vorwürfe machten, versagt zu haben.
Der Ausweg aus dem Dilemma liegt im Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, in die Möglichkeiten und das Leistungspotenzial des eigenen Unternehmens und in das eigene unternehmerische System. Nur muss man das erst einmal kennen. Viele Unternehmer können – so die These der Akademie – das tatsächliche Leistungspotenzial ihrer Firma nicht richtig einschätzen und definieren und daher auch nicht nutzen.
Das gilt nicht nur für Unternehmen, sondern auch für viele Privathaushalte. Wer Vertrauen hat in die eigenen Fähigkeiten und Stärken (das setzt voraus die eigenen Fähigkeiten, Stärken und Ziele zu kennen), und wer dabei in guten wie in schlechten Zeiten einen realistischen Überblick über seine private und/oder unternehmerische finanzielle Situation hat, kann jeder Krise etwas gelassener entgegen sehen.
